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Dein Pflegehilfsmittel-Ratgeber

Kostenlose Pflegehilfsmittel — vergleichen, beantragen, geliefert bekommen

Ab Pflegegrad 1 übernimmt die Pflegekasse monatlich bis zu 42 € für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch (§ 40 SGB XI). Kein Eigenanteil, keine versteckten Kosten — wir zeigen dir, welcher Anbieter am besten zu deiner Situation passt.

Stand: 2026 · Geprüft nach 11 Kriterien · 7 Anbieter im Vergleich

Pflegebox mit Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch
42

übernimmt die Pflegekasse monatlich für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch.

7 Anbieter

getestet in unserem unabhängigen Pflegebox-Vergleich.

11 Kriterien

von Lieferung über Datenschutz bis Ladezeit — objektiv bewertet.


Test-Badge Sanus-Plus — Testsieger
Testsieger

Sanus-Plus — 94 von 100 Punkten

  • Volle Punkte bei Lieferung (14/14): Lieferintervall wählbar, Pausierung online, Packstation möglich.
  • Kundenportal mit 10/10: Box-Inhalte und Termine jederzeit online anpassbar — ohne E-Mail, ohne PDF.
  • DSGVO-konformer Datenschutz (7/7): saubere Cookie-Einwilligung, aktive Datenabfrage vor jedem Formular.


Was sind Pflegehilfsmittel?

Pflegehilfsmittel sind Produkte, die die häusliche Pflege erleichtern. Das Sozialgesetzbuch (§ 40 SGB XI) unterscheidet zwischen technischen Pflegehilfsmitteln (Pflegebetten, Lagerungshilfen, Hausnotrufsysteme) und Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch (Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel, Bettschutzeinlagen, Mundschutz). Für die Verbrauchsmittel stehen dir monatlich bis zu 42 € zu — ab Pflegegrad 1, ohne Eigenanteil.

Die meisten Pflegebedürftigen nutzen eine Pflegebox: Der Anbieter übernimmt den Antrag bei der Pflegekasse und liefert die Box monatlich nach Hause. In unserer Pflegehilfsmittel-Liste findest du alle erstattungsfähigen Produkte im Überblick.


Warum uns vertrauen?

Unabhängig getestet

Wir bestellen jede Box selbst, prüfen den Website-Flow und messen den PageSpeed. Keine PR-Texte, keine Provisionslogik.

11 Testkriterien

Von Lieferung und Inhalt über Kundenservice und Datenschutz bis zur Ladezeit — unser Kriterienkatalog ist öffentlich einsehbar.

7 Anbieter im Vergleich

Von Sanus-Plus bis Malteser — jeder Anbieter hat einen eigenen Testbericht mit detaillierter Punkteverteilung.


Häufige Fragen

Wer hat Anspruch auf kostenlose Pflegehilfsmittel?

Jede pflegebedürftige Person mit anerkanntem Pflegegrad (1 bis 5), die zu Hause versorgt wird. Der Anspruch ergibt sich aus § 40 Abs. 2 SGB XI. Ob die Pflege durch Angehörige oder einen ambulanten Dienst erfolgt, spielt keine Rolle — entscheidend ist die häusliche Versorgung.

Was kostet eine Pflegebox?

Für dich als Pflegebedürftigen oder pflegenden Angehörigen: nichts. Die Pflegekasse übernimmt monatlich bis zu 42 € für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch. Der Anbieter rechnet direkt mit der Kasse ab — kein Eigenanteil, keine versteckten Gebühren. Details zur Beantragung in unserem Ratgeber.

Wie beantrage ich eine Pflegebox?

Am einfachsten über einen Pflegebox-Anbieter wie Sanus-Plus: Du wählst deine gewünschten Produkte aus, der Anbieter übernimmt den Antrag bei der Pflegekasse. Die Genehmigung erfolgt in der Regel innerhalb von 5 bis 15 Arbeitstagen. Danach wird die Box monatlich geliefert.

Was ist der Entlastungsbetrag?

Zusätzlich zur Pflegebox steht Pflegebedürftigen ab Pflegegrad 1 ein monatlicher Entlastungsbetrag von 131 € zu (§ 45b SGB XI). Dieser kann für Betreuungsleistungen, Haushaltshilfe, Tagespflege oder anerkannte Entlastungsangebote genutzt werden. Nicht verbrauchte Beträge können innerhalb des Kalenderjahres angespart werden. Mehr dazu in unserem Pflegegeld-Ratgeber.

Brauche ich einen bestimmten Pflegegrad?

Für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch (die Pflegebox) genügt bereits Pflegegrad 1 — also die geringste Stufe der Pflegebedürftigkeit. Für andere Leistungen wie Pflegegeld oder Verhinderungspflege ist mindestens Pflegegrad 2 erforderlich. Eine Übersicht über alle Leistungen pro Pflegegrad findest du in unserem Pflegegrade-Ratgeber.

Kann ich den Pflegebox-Anbieter wechseln?

Ja, jederzeit. Der Leistungsanspruch ist an die pflegebedürftige Person gebunden, nicht an den Anbieter. Kündige beim alten Anbieter und melde dich beim neuen an — der übernimmt den restlichen Papierkram. In unserem Vergleich findest du alle getesteten Anbieter.